„find your flow!“ Tagebuch

Ein persönliches Tagebuch von Katharina, dass uns nach dem Event zugesandt wurde. Vielen lieben Dank nochmal an Katharina.

Lieber Pablo,
vielen Dank nochmal persönlich an Dich und das Organisatoren-Team des “find your flow! 2017“. Ihr habt dieses Event toll auf die Beine gestellt und wie ich es erlebt habe, habe ich in einem kleinen Tagebuch für mich festgehalten. Dies möchte ich aber auch Euch schenken, da es sich bestimmt unter allen anderen Dankebriefen ganz gut macht und vielleicht auch den ein oder Anderen nochmal an Highlights aus dem Event zu erinnern hilft. Wenn es Dir gefällt, darfst Du es gern auch öffentlich posten, im Wohnzimmer aufhängen, oder was auch immer Dir damit einfällt .

Es ist mein Dankeschön an Euch.

2018 werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein und wenn ich darf, wäre es mir eine große Freude, wenn ich bei den Vorbereitungen und beim Event selbst auch mithelfen kann. Ihr sucht ja sicher wieder Freiwillige, oder? Wäre ich nicht aus Deutschland, in der Nähe von Aschaffenburg, würde ich wesentlich öfter an einer Euren Veranstaltungen teilnehmen. Sag mir einfach Bescheid, bei was Ihr Hilfe braucht und ich bin dabei. Ich bin auch sehr kreativ und vielseitig…. daher sicher ganz brauchbar . Ihr solltet einfach eine Zweigstelle hier eröffnen, ich würde mich glatt freiwillig um die Betreuung kümmern…

Viele liebe Grüße und anbei mein persönliches “Flow-Tagebuch“

Mein persönliches “Find your flow“ 2017 Tagebuch:

Tag 1:
Warum fällt es mir so schwer, den Anfang zu finden…? Es ist einfach Alles perfekt organisiert. Ich bin schon beim Einlass total gefesselt von der tollen Energie, die hier spürbar ist. Hier wollen Menschen Magie erleben, Flow erschaffen, sich verändern, etwas bewegen. Tja, Bewegung ist das richtige Stichwort. Nach der kurzen Einführung durch Pablo Sütterlin und Greta Lipp (Beiden ist die Vorfreude und der Stolz über das gemeinsame Projekt richtig anzusehen) und der Vorstellung des Moderators Marco Feierabend geht es auch schon los. Kyle Gray, der schnuckelige Schotte, beginnt, stellt sich mit ein paar Sätzen vor und sagt uns dann, dass wir jetzt Alle erstmal tanzen. Und das tun wir – der ganze Saal tanzt zu “You got the love“. Oh mein Gott, wie peinlich… wie süß… wie berührend. Jetzt sind wir locker und ja, irgendwie aufnahmefähiger. Ich blicke durch die Menge und fühle mich jung, bin aber bei weitem nicht die Jüngste. Spiritualität hat ein neues Gesicht und hier wirkt Alles lockerer und gelöster, als normalerweise auf solchen Events. Kyle Gray sagt auch mal “Fuck off“, was die Übersetzerin bei allgemeinem Gelächter partout nicht übersetzen will. Wir erfahren, dass Licht keinen Schatten wirft, Engel nicht flauschig sind und wir als engelähnliche Wesen auf der Erde nicht auf Zehenspitzen durch die Gegend tänzeln müssen, sondern wir durchaus stark in unserem Licht stehen dürfen, um mutig und beherzt unserem Ruf zu folgen, als Lichtkrieger oder Lichtarbeiter etwas Entscheidendes in der Welt zu verändern.

Ich bin bereits tief bewegt, als Teal Swan die Bühne betritt und uns mit ihrer anmutigen Erscheinung und totaler Präsenz verzaubert. Anschaulich stellt sie mit einem Team Freiwilliger die unterschiedlichen Aspekte in uns spielerisch dar und lässt diese untereinander innere Konflikte nachspielen. Das ist sehr kurzweilig, setzt aber wiederum große Denkanstöße darüber, welche Kämpfe sich doch tagtäglich, oft unbemerkt von uns, aber in Jedem von uns abspielen. Erst wenn der Krieg IN uns beendet ist, wenn IN uns Frieden herrscht, dann wird auch im Aussen Frieden sein.

Klingt verdammt einleuchtend, denke ich mir noch, als es mit Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller in die nächste Runde geht. Jetzt dürfen wir uns schon wieder bewegen und hoppla, das tut ja echt gut und lockert bzw löst so viel. Langsam macht das ständige Aufstehen vom Sitz richtig Spaß.
“Gebe Deiner Einzigartigkeit Raum in Deinem Leben“ – oh ja, das möchte ich unbedingt tun! Wir beginnen gemeinsam zu erarbeiten, wie sich Blockaden lösen lassen und ich falle bald lachend vom Stuhl, als Jeffrey beschreibt wie unspirituell man doch auch als eigentlich spiritueller, meditierender, in der eigenen Mitte stehender Mensch reagiert, wenn einem ein Riesenvogel auf die Windschutzscheibe des frischgewaschenen Autos kackt. Zumal mir das genau so auch schon passiert ist. Ich hab mich damals allerdings auch kaputt gelacht, da mein Auto neben dem ebenfalls frisch gewaschenen Auto meines Vaters stand und der Vogel scheinbar Durchfall hatte. Mein Vater hat damals nicht gelacht… egal… aber als Jeffrey das dann auch noch als “Wunder“ erkennt, lieg ich fast am Boden. Sehr geil einfach nur…

Toll von Bahar finde ich, dass sie uns einen Job als Geheimagent anbietet, aber ich habe das Gefühl sie meint das nur metaphorisch. Aber ich fühle mich vielleicht das erste Mal im Leben wirklich verstanden und unter Gleichgesinnten, wusste ich doch auch schon immer, dass ich irgendwie anders bin als Andere. Immerhin ist es keine 2 Wochen her, als ich meiner Mutter offenbart habe, dass es schon als kleines Mädchen mein

größter Wunsch war eines Tages die Welt zu retten. Daher find ich mich für den Job recht passend, lediglich die Bedingungen bedürfen noch zäher Nachverhandlungen…

Wir gehen mit einer weiteren Technik weiter in die Tiefe und ich fühle langsam, dass sich ausser mir auch noch etwas IN mir bewegt. “Mut ist es, trotz Angst zu handeln.“ Genau so sehe ich das auch und deshalb bin ich hier. Ich weiß es – nein – ich fühle es… es ist Zeit, etwas zu tun. Es gäbe an dieser Stelle noch viel zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen. Die Beiden sind pure Power und ich lache Tränen und kurz darauf fließen die Tränen, diesmal weil einfach so viel in mir bewegt wird. Puh, das nenn ich effektiv.

Sofort danach kommt natürlich, wie so oft dann in Folge auch noch, Dr. Ben Baak auf die Bühne und will, dass wir Alle mitmachen und
abgehn wie die Zäpfchen. Ja klar, mittlerweile wehre ich mich schon gar nicht mehr dagegen.

Bei Tom Mögele mit seinem G4 Vortrag wird es erstmal wieder theoretischer, aber auch er fesselt mit seinen Erzählungen über den Dalai Lama und seine Himalaya-Aktion auf 5.900 m ohne T-Shirt und nur in Shorts. Natürlich ist das nicht unbedingt beeindruckender, als seine folgende Demonstration, was so ein G4-Zustand beim Menschen direkt bewirken kann. Wieder ein Gebiet, dem ich mich in der Zukunft nochmal explizit zuwenden werde.
Wir lernen noch von ihm, dass es ohne Opfer keine Täter gibt und auch das klingt für mich nach seiner ausführlichen Erklärung total logisch. Ich staune über diese Ansätze, von denen man in der Normalität eigentlich nie was hört.

Zwischendurch fühle ich mich ein wenig gestresst, aber da ja angeblich bei mehr Stress auch mehr Energie verfügbar ist (oder so), lächle ich die Erschöpfung weg, zumal wir ja auch noch den “Adler“ kennenlernen, eine Fingerübung die eine Energieerhöhung von 30-40% bewirkt. Ich fühle mich langsam wie Superwoman und fast bereit den verrückten Job als Geheimagentin anzunehmen, von dem Bahar gesprochen hat…

Ausserdem find ich Bahar toll, die hat vorhin so schön laut und ungeniert “Bullshit“ gebrüllt… so frei und authentisch… das mag ich halt…

Den krönenden Abschluss des ersten Tages macht Neale Donald Walsch, der Mann, der mit Gott spricht, und uns sagt, dass alle Erfahrungen unsere eigene Entscheidung sind. Er sitzt da vorne in solch einer unerschütterlichen Friedlichkeit und doch mit einer heiteren Leichtigkeit ausgestattet, wie man sie sich bei vielen anderen, weitaus jüngeren Speakern manchmal wünschen würde. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass das Göttliche in jedem von uns ist und dass wir Alle gleich sind… wenn (ich sage WENN) ich glauben würde, dass Gott eine Person außerhalb von mir wäre, dann könnte ich mir als Rollenbesetzung vom Typ her keinen besseren vorstellen als Neale Donald Walsch. Er stellt erstens die richtigen Fragen und lehrt uns die wichtigsten Fragen uns selbst täglich aufs Neue zu stellen. Und irgendwie hab ich es bereits geahnt, als er uns sagt, dass es hier gar nicht um uns geht, sondern darum wie jeder Einzelne von uns die anderen Menschen berührt. Ich werde die von ihm beschriebenen Dinge auf alle Fälle in meine tägliche spirituelle Praxis integrieren und bin sehr dankbar für diese Anregungen. Ich bin mir jetzt auch bewusst, dass ICH es bin, die den Flow selbst erschafft und ihn ja gar nicht wirklich “finden“ muss. Ich BIN quasi der Flow!

So viele Sprecher und auch andere Kongress-Teilnehmer haben mich heute berührt und auf dem Weg in mein nahe gelegenes Hotel fühle ich trotz 12 Stunden krassen Inputs eine Energie und eine Leichtigkeit im Herzen, die unbeschreiblich sind. Eine Stunde später jedoch lande ich vollends erledigt, aber endlos glücklich in meinem Hotelbett und freue mich wahnsinnig auf sicherlich verrückte Träume und Teil 2 morgen beim “Find your Flow“. Da fällt mir gerade noch ein, dass das Konzept von Dr. Ben Baak ja 3 x 3 =3 heißt, also 3 Sessions a 3 Minuten ergibt 3-fache Energie. Ich befürchte also fast, dass er uns auch morgen wieder damit auf Trab halten wird…

Tag 2:
Ich wache auf und spüre, dass das Alles gestern doch anstrengender gewesen sein muss, als vorerst gedacht. Ich bin unendlich müde und mir tut irgendwie Alles weh. Kurz überlege ich, welche Technik von gestern ich am Besten zum aufstehen nutze. Witzigerweise kommt mir aber in diesem Moment ein erheiternder Gedanke und nach meinem morgendlichen Dankbarkeitsritual springe ich munter und gut gelaunt aus dem Bett und unter die Dusche.

Ich vergesse doch glatt, mir selbst vor dem Spiegel einen guten Morgen zu wünschen. Dafür wünsche ich den anderen Hotelgästen lächelnd einen guten Morgen. Einer der anderen Gäste, selbst ein ziemlicher Strahlemann, verneigt sich dankend vor mir, dreht sich im Gehen nochmal kurz um und sagt: “Sie haben ein sehr breites und schönes Lächeln. Das ist sehr erfrischend!“ Ich freue mich darüber wie Bolle, bedanke mich und mache mich nun noch besser gelaunt auf den Weg ins Musical-Theater zu Tag 2.

Heute wähle ich bewußt einen anderen Platz als gestern. Nette Gesellschaft habe ich trotzdem, was wohl daran liegt, dass hier einfach ein tolles Publikum bzw. überwiegend Menschen sitzen, die von einer besseren Welt träumen.

Ich bin entspannt und freue mich, als es losgeht und Gabriel Palacios mit seinen jungen 27 Jahren die Bühne betritt. Er kommt unglaublich sympatisch rüber mit seinem Statement “Flow – lass das Leben fließen“. Er erzählt von seinem aussergewöhnlichen Werdegang, besonders seine Kindheit beeindruckt mich mal wieder sehr. Ich begreife erneut, dass Schicksalsschläge und schwierige Zeiten einfach auch unglaublich große Chancen zur Heilung und anschließenden Erfahrung des wahren Selbst sind. Er spricht über Liebe und Angst und merkt an, dass einige wirklich große Persönlichkeiten in ihrer Kindheit ausgesprochen ängstlich waren. Ich interpretiere das so, dass man erst durch die Überwindung der Angst zur eigenen wahren Größe findet. Da ich selbst bereits einige meiner Ur-Ängste überwunden habe, glaube ich, dass ich das schon so unterschreiben könnte. Auch seine Erfahrungen als Mentalist finde ich spannend und geistreich ist er auch. Echt witziger Typ. Mit seiner kreativen Aufschlüsselung der 4 Lügnertypen, einschließlich Erkennungsmerkmalen, werde ich sicher noch viel anfangen können.
Auch macht er uns abermals die Macht des Unterbewusstseins bewusst und zeigt die Beeinflussbarkeit dessen durch Hypnose an einem Beispiel und zwar in einer Live-Präsentation. Die Freiwillige hierfür ist jedenfalls froh, dass sie danach ihre vorübergehend unbeweglichen Beine wieder normal bewegen kann.

Als Patric Pedrazzoli anfängt zu sprechen, habe ich das Gefühl dass es jetzt irgendwie schwerer wird. Ich begreife aber schnell, dass es weniger eine Schwere, sondern mehr eine Tiefe und große innere Ruhe ist, die da ausstrahlt. Wenn mich auch Vieles bzw Alles an diesem Wochenende geflasht, gerührt, bewegt, oder sonstwas hat… ich glaube er hat mein Herz am Meisten berührt. Er fragt uns, wie wir eigentlich darauf kommen, dass wir nicht mehr die Sonnenscheins sind, als die uns als Kinder die Erwachsenen angeschaut haben. “Wir sind doch nicht die Wolke, die erst wieder durch viel Arbeit oder Meditation zum Licht transformieren muss – wir sind die Sonne!“ Mir treibt es jetzt bereits die Tränen in die Augen. Und weiter gibt er uns mit auf den Weg: “Wenn Du Dir selbst im Weg stehst, geh auf die Seite!“ Er rüttelt wach und ich fühle mich von jedem seiner Sätze wie gefesselt. In seiner folgenden Meditation der Stille falle ich tief in mir, nur um kurz darauf meine Flügel auszubreiten und zu fliegen. Und das beschreibt nicht einmal im Ansatz, was in diesem Moment tief in mir wirklich geschieht. Tränen fließen unaufhaltsam über mein Gesicht. Patric macht uns auch klar, dass wir den Frieden nicht in der Welt zu suchen brauchen, weil Weltfrieden in Jedem von uns beginnt – genau jetzt! Sein Buch “Seelenzucker – Deine Reise zum inneren Frieden“ muss ich mir unbedingt zum Geburtstag wünschen. Ein weiteres Buch für den eh schon riesigen Stapel in meinem Wohnzimmer. Im Foyer rempelt mich Einer von hinten um. Ich drehe mich erstaunt um und blicke dem freundlichen Strahlemann vom Hotel von heute Morgen in die Augen. Er erkennt mich auch und im Weitergehen verneigt er sich wieder und sagt: “Das war das Universum!“ Oh ja, das denke ich in der Tat auch. Wow! Als nächstes steht Einer auf der Bühne, den wir Alle schon ganz gut kennen, da er anscheinend engagiert wurde, um für unsere körperliche Fitness während des Kongresses zu sorgen: Dr. Ben Baak. Sein Spruch: “Wer im Leben etwas bewegen will, fängt am Besten bei sich selbst an.“ gefällt mir und der ganze Saal lacht, als er erklärt: “Um spirituell zu sein, musst Du nicht 6 Stunden in die Kerze kucken. Um fit zu sein, brauchst Du keinen Marathon zu laufen.“ Und dass “sitzen das neue Rauchen ist“, habe ich an diesem Wochenende bereits auch mehrfach gehört. Dr. Baak hat seinen Titel also offenbar nicht ganz ohne Grund. Und passend zum Flow, hat er in seinem Team einen Flo mitgebracht. Er braucht ihn also schonmal nicht suchen. By the way – cooles, junges, engagiertes Team!!!

Plötzlich habe ich da so eine Vorahnung… ich weiß einfach, wer hier gleich bei “Du auf der Bühne“ vor mir stehen wird. Ich bin daher überhaupt nicht mehr überrascht, als mit Dr. Akuma Saningong plötzlich der freundliche Strahlemann aus dem Hotel die Bühne betritt. Ich muss innerlich grinsen. Er ist promovierter Naturwissenschaftler mit Schwerpunkt Biochemie und erläutert seine Ansicht: “Die Wissenschaft und die Spiritualität sind miteinander vereinbar.“ Er hält uns dazu an, weniger zu reden und mehr zuzuhören, denn “warum hat Gott uns denn zwei Ohren gegeben, aber nur einen Mund?“ Seine Übung mit dem 1-minütigen Glückshampelmann werde ich wohl noch in mein Morgenritual einbauen. Ich fühle mich echt gut und der ganze Saal hüpft und lässt sich von der positiven Energie des humorvollen Kameruners anstecken.

Direkt im Anschluss sehen wir eine wundervolle Pole-Präsentation “Allan Watts Airwalk“ von Christine Stein. Sie ist mir an dem Wochenende schon öfter aufgefallen, mit ihrer authentischen, erfrischenden Art. Aber leider bin ich während des Auftrittes noch so abgelenkt von der innerlichen Frage, was das Universum mir wohl mit der wiederholten Begegnung mit Dr. Saningong sagen will…

Allzu viel komme ich aber nicht zum Grübeln, da schon bald ein Regen aus roten Herzen und rosa Schmetterlingen auf uns niedergeht. Und zwar genau da, wo ich eben am Vortag noch NICHT gesessen habe. Ich bekomme sogar ein dickes Bündel direkt BATZ auf den Kopf. Deutlicher geht es wohl kaum…. ich seh schon die Schlagzeile: “einsame Deutsche auf der Suche nach dem Flow hinterrücks von herunterfallenden Herzen erschlagen!“

Der nächste Speaker ist Haemin Sunim, ein bekannter buddhistischer Mönch. Seine Aussagen und Witze sind geistreich , er ist lustig und unterhaltsam. Aber gerade wo es bei ihm um Gewahrsam und Achtsamkeit geht, ist meine Aufmerksamkeit irgendwie dahin. “Erleuchtung ist kein Ziel, sondern bereits hier.“ Das bekomme ich gerade so noch mit und bin zufrieden, weil in diesem Punkt, sind sich auch alle Speaker irgendwie einig.

Per Videoübertragung sehen wir Dr. Joe Dispenza, einen wie ich finde wundervollen Menschen, mit einer sehr beruhigenden und friedlichen Ausstrahlung. Und das, obwohl er nur auf dem Bildschirm zu sehen ist. Da es zu dunkel zum mitschreiben ist, kann ich nicht mitschreiben, aber wenn ich mich richtig erinnere, geht es in seinem Vortrag wieder einmal um die Erschaffung der eigenen Realität (oder so ähnlich). Ich werde mir die Aufzeichnung später nochmals anschauen. Der Mann fesselt mich irgendwie immer, er hat so eine “Papa-für-Alle-Energie“, wie ich finde. Einfach toll!

Eric Pearl, der Vorletzte für diesen Tag hat eine sehr charismatische Ausstrahlung. Der ehemalige Chiropraktiker erzielt mit seinem “reconnective Healing“ erstaunliche Erfolge. Seine Aussage, dass die Aufmerksamkeit immer dem Prozess gelten sollte und nicht der Absicht, finde ich toll. Er macht ausserdem klar, dass es unsere Verantwortung ist, unser Licht für Alle scheinen zu lassen und dass es Niemandem nützt, wenn wir unser Licht dimmen, nur um nicht heller zu scheinen als Andere. Hilda, eine Zuschauerin kann ihren Arm seit einem Fahrradunfall vor ca. 1,5 Jahren nicht mehr ganz über dem Kopf schließen. Bei dem Unfall sind mehrere Sehnen gerissen, aber gemäß der Ärzte ist die Ursache für dieses Problem unbekannt. Pearl nennt sie “5 vor 2“, weil das in etwa der letztmögliche Winkel ist, in dem Hilda die Arme schließen kann. Isabell ist eine junge Frau aus dem Publikum, die das Alles hier für Humbug hält. Den ganzen Prozess will ich hier gar nicht beschreiben, aber am Ende kann Hilda ihre Arme über dem Kopf schließen und Isabell verspricht zumindest, dass sie ihre Meinung nochmal überdenkt. Immerhin konnte sie ja am eigenen Körper erfahren, welche Kräfte/Energien da geflossen sind. Es ist auch noch Hilda’s Geburtstag – was für ein tolles Geschenk. Überglücklich verlässt sie die Bühne und der ganze Saal singt “Happy birthday“, als sie wieder ihren Platz im Publikum einnimmt.

Pascal Voggenhuber mit seinem ETL-Vortrag bringt da wieder mehr Leichtigkeit und Comedian-Potenzial auf die Bühne. Mit Freude und seiner Lockerheit redet er über Sex und Bier, nimmt seine Männlichkeit selbst auf die Schippe und sorgt einfach mit seiner coolen, frechen Art für einen humorvollen Abschluss dieses Abends. Seine “Freddy-Geschichte“ mit eigentlich ernstem Hintergrund, hat mich abermals Tränen lachen lassen. Und trotz all dem charmanten Humor, findet er auch ernste Worte und der Hintergrund hinter Allem ist, dass wir das Leben mehr genießen sollten, uns selbst nicht zu ernst nehmen und unseren Lieben einfach im Hier und Jetzt sagen sollen, wie sehr wir sie lieben. Da er als Medium schon viel mit Toten gesprochen hat, weiß er wie wichtig es für uns Alle ist, dass wir unsere Anliegen im Leben klären und nicht warten, bis es vielleicht zu spät ist.

Er ist auch der Einzige, von dem ich mir im Anschluss ein Autogramm hole. Es haben mich alle Speaker irgendwo beeindruckt, berührt oder fasziniert… aber ich bin schlicht kein Autogramm-Jäger. Eine persönliche Unterhaltung finde ich viel wertvoller. Pascal wollte ich einfach nur danken, weil ihn kannte ich auf facebook zuerst, durch ihn bin ich zu diesem wundervollen Event gekommen. Es ist mir wichtig, ihm persönlich dafür zu danken. Das tue ich dann…. krass wie aufgeregt ich bin, als ich Pablo Sütterlin mein Smartphone in die Hand drücke, um ein Erinnerungsbild für mich zu machen. Auch ihm klopfe ich kurz auf die Schulter und bedanke mich für Alles. Ich habe das Gefühl er freut sich darüber. Ich habe allerhöchsten Respekt davor, was diese Menschen an diesem Wochenende für uns möglich gemacht haben. Ich bin voller Dankbarkeit und wunderschöner Erinnerungen, die mir jetzt im Zug nach Hause noch die Tränen der Rührung in die Augen treiben. Ich habe auch etlichen von den Herzchen und Schmetterlingen im Gepäck, die natürlich “nur für mich“ bergeweise von den Balkonen geregnet sind…

Dass ich einige Mitwirkende nur kurz oder gar nicht (Birgit, die tolle Übersetzerin mit großer Leidenschaft und Marco Feierabend, der freche Moderator mit seiner coolen Art) erwähnt habe, ist keine Wertung. Ich schreibe hier so, wie es mir gerade in den Sinn kommt. In tiefer Liebe und Dankbarkeit schließe ich hiermit mein Flow-Tagebuch und freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Danke, danke, danke